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83 Prozent der Europäer sagen: Fake News gefährden die Demokratie. Aber wie erkennst Du sie? Hier sind drei simple Tricks, mit denen Du Deine Feeds sauber hältst.

Heute vor 70 Jahren kamen die Mitgliedstaaten der Vereinten Nationen zusammen, um die Allgemeine Erklärung der Menschenrechte anzunehmen. Mit diesem Schritt rückte die Welt nach der größten Tragödie der Menschheitsgeschichte näher zusammen. Seitdem haben wir einen weiten Weg zurückgelegt.

Desinformation ist ein sich ständig wandelndes Phänomen, das unsere demokratischen Prozesse und gesellschaftlichen Debatten
massiv beeinträchtigen kann. Angesichts der zunehmenden negativen Auswirkungen auf die Gesellschaft in der gesamten Europäischen
Union ist ein koordiniertes, gemeinsames und langfristiges Konzept erforderlich, das das Problem der Desinformation auf breiter Front
angeht.

Im derzeitigen strategischen Kontext mit völlig neuen, von den südlichen und östlichen Teilen der Welt ausgehenden Herausforderungen, ist die Zusammenarbeit zwischen der Europäischen Union und der Nordatlantikpakt-Organisation (NATO) von wesentlicher Bedeutung.

Die Sicherheit der EU ist untrennbar mit der der NATO verbunden: So sind 22 EU-Mitgliedstaaten auch NATO-Bündnispartner und können gemeinsam eine breite Palette an Instrumenten mobilisieren und Ressourcen möglichst effizient nutzen, um den genannten Herausforderungen zu begegnen und die Sicherheit ihrer Bürgerinnen und Bürger zu verbessern.

Die Zusammenarbeit zwischen der EU und der NATO ist eine feste Säule der Arbeit der EU zur Stärkung der europäischen Sicherheit und Verteidigung im Rahmen der Umsetzung der Globalen Strategie der EU. Sie trägt auch dazu bei, dass die Lasten zwischen den Partnern auf beiden Seiten des Atlantiks aufgeteilt werden. Eine stärkere EU und eine stärkere NATO sind im beiderseitigen Interesse.

Angesichts des sich wandelnden Sicherheitsumfelds wurde mit der Globalen Strategie für die Außen-und Sicherheitspolitik der EU ein Prozess der engeren Zusammenarbeit im Bereich Sicherheit und Verteidigung eingeleitet. Die EU-Mitgliedstaaten haben eine Ausweitung der Tätigkeit der Europäischen Union in diesem Bereich vereinbart und anerkannt, dass eine engere Koordinierung sowie mehr Investitionen in die Verteidigung und die Zusammenarbeit bei der Entwicklung der Verteidigungsfähigkeiten eine wesentliche Voraussetzung sind, um dies zu erreichen.

Der Militärische Planungs- und Durchführungsstab (Military Planning and Conduct Capability – MPCC) wurde
am 8. Juni 2017 mit dem Ziel eingerichtet, die EU in die Lage zu versetzen, schneller, effizienter und wirksamer
als Sicherheitsakteur außerhalb ihrer Grenzen zu reagieren. Der MPCC ist für die operative Planung und
Durchführung der militärischen Missionen der EU ohne Exekutivbefugnisse zuständig. Derzeit leitet der MPCC die
EU-Ausbildungsmissionen (EUTM) in Mali, Somalia und der Zentralafrikanischen Republik. Der Rat hat sich am 19.
November 2018 darauf geeinigt, dem MPCC die zusätzliche Aufgabe zu erteilen, Vorbereitungen für die Planung
und Durchführung einer mit Exekutivbefugnissen ausgestatteten militärischen Operation in der Größenordnung
eines EU-Gefechtsverbands zu treffen. Das ständige Personal des MPCC wird entsprechend aufgestockt werden.

Die zivile Komponente der Gemeinsamen Sicherheits- und Verteidigungspolitik (GSVP) bietet einen einzigartigen Mehrwert für die globale Rolle der EU im Hinblick auf internationalen Frieden und internationale Sicherheit.

Die globalen Herausforderungen haben in den letzten Jahren nicht nur zugenommen, sie sind auch komplexer und vielschichtiger geworden und sind immer weniger fest umrissen. In der im Juni 2016 vorgelegten Globalen Strategie für die Außen- und Sicherheitspolitik der Europäischen Union wird herausgestellt, dass angesichts der sich verändernden geopolitischen Lage die interne und externe Sicherheit der EU mehr denn je miteinander zusammenhängen. Kein einzelnes Land kann die neu entstehenden Bedrohungen allein bewältigen. So sind im Bereich der Sicherheit die Interessen aller Mitgliedstaaten der EU untrennbar miteinander verbunden. Deshalb schafft die EU die Voraussetzungen für eine engere Zusammenarbeit der Mitgliedstaaten im Bereich der Verteidigung.

Südafrika ist einer der zehn strategischen Partner der Europäischen Union, und die EU ist der erste
Investitions-, Handels- und Entwicklungspartner Südafrikas, auf den ein Viertel des Handels Südafrikas und drei Viertel der ausländischen Direktinvestitionen entfallen. Beide Partner sind entschlossen, Multilateralismus, Frieden und Sicherheit, Demokratie, Rechtsstaatlichkeit, freien und fairen Handel sowie die nachhaltige Entwicklung zu stärken.

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