Delegation of the European Union to Nicaragua

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14/10/2020 - Blog des Hohen Vertreters und Vizepräsidenten Josep Borrell – In Krisenzeiten konzentrieren wir uns natürlich eher auf unsere eigenen Probleme. Zurück aus Afrika möchte ich hervorheben, wie sehr COVID-19 die gesamte Weltwirtschaft verändert. Ein Blick um die ganze Welt zeigt, wie sich die Pandemie auf das Gefüge von Wohlstand und Macht auswirkt.

8/10/2020 - Am Mittwoch haben wir im Europäischen Parlament die dramatische Lage in Venezuela erörtert. Das Land leidet unter einer tiefen politischen Krise mit schwerwiegenden humanitären Folgen. In den letzten Wochen haben wir versucht, zur Schaffung der Mindestbedingungen für freie und faire Parlamentswahlen beizutragen. Bislang hat sich die Regierung von Maduro geweigert, die Wahlen zu verschieben. Ich werde mich jedoch weiterhin für eine demokratische Lösung einsetzen, da sie der einzige Ausweg aus dieser Krise ist.

06/10/2020 - Wir müssen unsere Beziehungen zu Afrika, einem jungen und dynamischen Kontinent, festigen. Dabei geht es zunächst einmal darum, die gegenwärtige Krise zu bewältigen. Meine Reise nach Äthiopien diese Woche dient in erster Linie diesem Zweck. Aber auch in struktureller Hinsicht ist eine Zusammenarbeit notwendig, um gemeinsam eine umweltverträgliche, digitale und faire wirtschaftliche Entwicklung auf beiden Kontinenten zu fördern.

02/10/2020 - die EU hat aufgrund unterschiedlicher Sichtweisen der Mitgliedstaaten bisweilen Schwierigkeiten, außenpolitische Entscheidungen zu treffen. Doch viele wollen, dass die EU in einer Welt mit vielen Gefahren eine stärkere geopolitische Rolle spielt. Wir brauchen eine ehrliche Debatte ohne Tabus darüber, wie dies am besten erreicht werden kann, auch über unsere Art der Beschlussfassung.

Die biologische Vielfalt und die Natur sind Grundlage allen Lebens auf dem Planeten. Für die nachhaltige Entwicklung und das menschliche Wohlbefinden spielt biologische Vielfalt eine entscheidende Rolle. Sie kann aber auch zur Stärkung von Frieden beitragen, wenn natürliche Ressourcen inklusiv bewirtschaftet werden, indigene Rechte geachtet werden, illegaler Artenhandel bekämpft oder der internationale Dialog zu geteilten Ressourcen gefördert wird.,. In einer seiner ersten Ansprachen als Hoher Vertreter der Europäischen Union hat Josep Borrell betont, dass „die Bewirtschaftung des Bodens und der natürlichen Ressourcen zu den kritischsten Herausforderungen zählt, vor denen die Welt heute steht.“

Das Generation Equality Forum forderte eine sofortige Reaktion auf die zunehmenden Belege dafür, dass verschiedene Formen geschlechtsspezifischer Gewalt, insbesondere häusliche Gewalt, während der COVID-19-Pandemie zugenommen haben. Die EU ist fest entschlossen, dieses Problem in Angriff zu nehmen.

29/09/2020 - In der vergangenen Woche haben Vizepräsidentin Dubravka Šuica und ich an einer gemeinsam mit der UNICEF organisierten Veranstaltung teilgenommen. Das Ziel war ein Hilferuf – ein „SOS“ an politische Entscheidungsträger auf der ganzen Welt, um sie aufzufordern, den Schulen bei ihren Planungen für die Wiederbelebung der Wirtschaft höchste Priorität einzuräumen. Ein Thema, das für unsere gemeinsame Zukunft entscheidend ist.

Auf der ganzen Welt sind die Nationen anlässlich der 75. Generalversammlung der Vereinten Nationen virtuell zusammengekommen. Dieses historische Treffen findet zu einer Zeit statt, in der wir vor globalen Herausforderungen stehen und globale Antworten nur schwer zu finden sind. Die EU fordert eine Reform des multilateralen Systems, die gezielt gestaltet statt zu zerstören: „Wir dürfen das System nicht aufgeben, sondern müssen es neu beleben. So werden wir diese Woche und auch weiterhin den Geist der VN-Vollversammlung aufrechterhalten und den Multilateralismus, den alle Länder so dringend benötigen, verteidigen. Eine Welt ohne die VN würde uns alle in Gefahr bringen“, erklärte der Hohe Vertreter/Vizepräsident Josep Borrell.

22/09/2020 - Am Dienstag habe ich zum ersten Mal in meiner Funktion als Hoher Vertreter die Ukraine besucht. An der Front in der Ostukraine herrscht seit knapp zwei Monaten Waffenruhe – die längste seit Ausbruch des Krieges. Seit 2014 ist die EU der stärkste Partner der Ukraine. Wir werden weiterhin Unterstützung leisten; diese wird aber auch an die dringend notwendige Stärkung der Rechtstaatlichkeit und die Intensivierung der Korruptionsbekämpfung gebunden sein.

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