Delegation of the European Union to DR Congo

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02/10/2020 - die EU hat aufgrund unterschiedlicher Sichtweisen der Mitgliedstaaten bisweilen Schwierigkeiten, außenpolitische Entscheidungen zu treffen. Doch viele wollen, dass die EU in einer Welt mit vielen Gefahren eine stärkere geopolitische Rolle spielt. Wir brauchen eine ehrliche Debatte ohne Tabus darüber, wie dies am besten erreicht werden kann, auch über unsere Art der Beschlussfassung.

Die biologische Vielfalt und die Natur sind Grundlage allen Lebens auf dem Planeten. Für die nachhaltige Entwicklung und das menschliche Wohlbefinden spielt biologische Vielfalt eine entscheidende Rolle. Sie kann aber auch zur Stärkung von Frieden beitragen, wenn natürliche Ressourcen inklusiv bewirtschaftet werden, indigene Rechte geachtet werden, illegaler Artenhandel bekämpft oder der internationale Dialog zu geteilten Ressourcen gefördert wird.,. In einer seiner ersten Ansprachen als Hoher Vertreter der Europäischen Union hat Josep Borrell betont, dass „die Bewirtschaftung des Bodens und der natürlichen Ressourcen zu den kritischsten Herausforderungen zählt, vor denen die Welt heute steht.“

Das Generation Equality Forum forderte eine sofortige Reaktion auf die zunehmenden Belege dafür, dass verschiedene Formen geschlechtsspezifischer Gewalt, insbesondere häusliche Gewalt, während der COVID-19-Pandemie zugenommen haben. Die EU ist fest entschlossen, dieses Problem in Angriff zu nehmen.

29/09/2020 - In der vergangenen Woche haben Vizepräsidentin Dubravka Šuica und ich an einer gemeinsam mit der UNICEF organisierten Veranstaltung teilgenommen. Das Ziel war ein Hilferuf – ein „SOS“ an politische Entscheidungsträger auf der ganzen Welt, um sie aufzufordern, den Schulen bei ihren Planungen für die Wiederbelebung der Wirtschaft höchste Priorität einzuräumen. Ein Thema, das für unsere gemeinsame Zukunft entscheidend ist.

Auf der ganzen Welt sind die Nationen anlässlich der 75. Generalversammlung der Vereinten Nationen virtuell zusammengekommen. Dieses historische Treffen findet zu einer Zeit statt, in der wir vor globalen Herausforderungen stehen und globale Antworten nur schwer zu finden sind. Die EU fordert eine Reform des multilateralen Systems, die gezielt gestaltet statt zu zerstören: „Wir dürfen das System nicht aufgeben, sondern müssen es neu beleben. So werden wir diese Woche und auch weiterhin den Geist der VN-Vollversammlung aufrechterhalten und den Multilateralismus, den alle Länder so dringend benötigen, verteidigen. Eine Welt ohne die VN würde uns alle in Gefahr bringen“, erklärte der Hohe Vertreter/Vizepräsident Josep Borrell.

22/09/2020 - Am Dienstag habe ich zum ersten Mal in meiner Funktion als Hoher Vertreter die Ukraine besucht. An der Front in der Ostukraine herrscht seit knapp zwei Monaten Waffenruhe – die längste seit Ausbruch des Krieges. Seit 2014 ist die EU der stärkste Partner der Ukraine. Wir werden weiterhin Unterstützung leisten; diese wird aber auch an die dringend notwendige Stärkung der Rechtstaatlichkeit und die Intensivierung der Korruptionsbekämpfung gebunden sein.

22/09/2020 - Seit Wochen gehen die Menschen in Belarus auf die Straße, um gegen die manipulierte Präsidentschaftswahl und die darauf folgende Welle der Unterdrückung zu protestieren. Bei den Massendemonstrationen am vergangenen Sonntag wurde erneut der Rücktritt von Alexander Lukaschenko gefordert. Auf der Tagung der EU-Außenministerinnen und minister haben wir unsere volle Unterstützung bekräftigt: Die Entscheidung über die Zukunft von Belarus muss ganz allein beim belarussischen Volk liegen.

Die Welt hat sich in diesem Jahr grundlegend verändert: wir stehen vor der größten Gesundheitskrise unserer Generation. In einigen Teilen der Welt findet der Kampf jedoch nicht nur in Krankenhäusern und Laboren statt, sondern es wird auch mit Waffen gekämpft. Kein Land kann es sich erlauben, zwei Kriege zugleich zu führen, und am Internationalen Tag des Friedens schließt sich die EU der Forderung des Generalsekretärs der Vereinten Nationen nach einer weltweiten Waffenruhe an.

20/09/2020 - Am 12. September hatte ich eine Videokonferenz mit den Außenministerinnen und Außenministern des Verbands südostasiatischer Nationen (ASEAN). Die Europäische Union sieht vieles ähnlich wie diese Organisation. Insbesondere eint uns der Wille, uns in der zunehmenden strategischen Rivalität zwischen China und den USA weder der einen noch der anderen Seite anzuschließen. Wir müssen und werden unsere Beziehungen stärken.

Die Präsidentin der Europäischen Kommission, Ursula von der Leyen, hat heute in ihrer ersten jährlichen Rede zur Lage der Union einen Weg aufgezeigt, auf dem die Europäische Union die durch die Coronavirus-Krise aufgedeckte Fragilität überwinden und eine vitale Union schaffen kann.

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