Delegation of the European Union to Central African Republic

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Dieses Jahr begehen wir den Welttag der Pressefreiheit inmitten einer weltweiten Pandemie. Das ist ein besonderer Grund, alle Journalistinnen, Journalisten und Medienschaffenden zu würdigen, die uns Nachrichten übermitteln und die Welt, in der wir uns befinden, analysieren.

Das Corona-Virus hat Europa nun seit mehr als einen Monat im Griff. Bei allen Anstrengungen, mit denen wir jeden Tag darauf hinarbeiten, die verschiedenen Aspekte der Krise zu meistern, täten wir gut daran, mal einen Schritt zurückzutreten und darüber nachzudenken, was das Leben mit COVID-19 für unseren Alltag, für Europa, für die ganze Welt bedeutet und wie es sich auf unsere Gesellschaft auswirken wird.

Das Coronavirus hat nicht nur Europa, sondern die gesamte Weltgemeinschaft fest im Griff. Als gemeinsamer Feind der Menschheit kann es nur durch globales Handeln und grenzübergreifende Koordinierung besiegt werden. Während wir all unsere Ressourcen mobilisieren müssen, um das Virus bei uns in Europa zu bekämpfen, müssen wir auch über unsere Grenzen hinausblicken, insbesondere auf unseren Schwesterkontinent Afrika und die südliche Nachbarschaft sowie auf den westlichen Balkan, den Nahen Osten und Teile Asiens, Lateinamerikas und des karibischen Raums. Denn Solidarität darf keine leere Hülse sein – das Virus bleibt eine Bedrohung für uns alle, solange es nicht überall ausgerottet wird.

COVID 19 wird unsere Welt verändern. Wir wissen noch nicht, wann die Krise enden wird. Wir können jedoch sicher sein, dass unsere Welt nach der Krise eine ganz andere sein wird. Wie anders, hängt von den Entscheidungen ab, die wir heute treffen.

In meiner Videobotschaft geht es um den Ausbruch von COVID-19, die Reaktion der EU und auch um unsere Bemühungen, die Rückholung Tausender im Ausland gestrandeter Europäerinnen und Europäer zu koordinieren.

Die Aufmerksamkeit ganz Europas und der Welt gilt jetzt den Maßnahmen zur Verhinderung einer weiteren Ausbreitung des Coronavirus und zur Abfederung der Auswirkungen der Krise. Die Europäische Union ist an allen Fronten im Einsatz, um diese Bemühungen zu unterstützen. Aktuelle Informationen finden sich auf der entsprechenden Webseite der Europäischen Kommission. Wir danken bei dieser Gelegenheit allen, die auf der ganzen Welt unermüdlich daran arbeiten, die Pandemie einzudämmen und den Menschen zu helfen, die Hilfe brauchen.

Die Reise der Kommission ähnelte einer „Klassenfahrt“, hatte aber auch eine starke Signalwirkung. Nicht weniger als 20 Mitglieder der EU-Kommission und deren Präsidentin Ursula von der Leyen nahmen gestern an der 10. gemeinsamen Tagung der Europäischen Kommission und der Kommission der Afrikanischen Union in Addis Abeba (Äthiopien) teil. Die Präsenz so vieler Kommissionsmitglieder ist ein klarer Beleg für den hohen Stellenwert, den die neue Europäische Kommission den Beziehungen zu Afrika einräumt.

Am heutigen Tag wird der Austritt des Vereinigten Königreichs aus der Europäischen Union wirksam und das Vereinigte Königreich wird zu einem Drittland. Wir bedauern die Entscheidung des Vereinigten Königreichs, aus unserer Union auszutreten, respektieren jedoch diese Wahl voll und ganz und sind bereit für die nächsten Schritte.

Die diplomatische Vertretung der Europäischen Union wird von nun an durch eine EU-Delegation wahrgenommen, die mir als Hohem Vertreter der Union für Außen- und Sicherheitspolitik unterstellt ist.

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