EU-Maßnahmen zum Schutz und zur Förderung der Rechte von Frauen

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Der politische Wille der EU, die Rechte von Frauen zu schützen und zu fördern, wird in den 2008 verabschiedeten Leitlinien deutlich, die sich mit der Diskriminierung von Frauen und Gewalt gegen Frauen befassen.

Die Leitlinien der EU betreffend Gewalt gegen Frauen und die Bekämpfung aller Formen der Diskriminierung von Frauen fördern die Gleichstellung von Männern und Frauen, legen wirksame koordinierte Strategien fest und fordern Maßnahmen zur Bekämpfung der Straffreiheit bei Gewalt gegen Frauen. Das Dokument legt auch in ihrer Menschenrechtspolitik gegenüber Drittländern großen Wert auf die Rechte von Frauen und legt eine Strategie für die Handhabung individueller Fälle von Menschenrechtsverletzungen fest.

Seitdem die EU Beziehungen zu den Euromed-Ländern aufgenommen hat, hat sich die EU intensiv mit dem Status und der Situation von Frauen in diesen Ländern beschäftigt. Empfehlungen und hochrangige Treffen zum Thema stellen sicher, dass das Thema Frauenrechte auch weiterhin einen hohen Stellenwert einnimmt.

Auch innerhalb internationaler Organisationen wie den Vereinten Nationen setzt sich die EU für die Rechte von Frauen ein. Sie ist in der UN-Frauenkommission vertreten und unterstützt aktiv eine Entschließung über verstärkte Anstrengungen zur Abschaffung jeglicher Gewalt gegen Frauen.

Ein weiteres wichtiges Ziel ist die Umsetzung der UN-Sicherheitsresolution 1325 , die erklärt, welch wichtige Rolle Frauen bei der Verhütung und Beilegung von Konflikten, Friedensverhandlungen, Friedensaufbau, Erhaltung des Friedens, humanitäre Hilfe und dem Wiederaufbau nach Konflikten zukommt. . Die UN-Resolution betont auch, wie wichtig es ist, dass Frauen an allen Anstrengungen zur Wahrung und Förderung von Frieden und Sicherheit gleichberechtigt und in vollem Umfang teilhaben..

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