Die Unionspolitik zur Todesstrafe

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  • 10/04/2014
    19 65744 1 _blank El Salvador's accession to the Second Optional Protocol to the ICCPR aiming at the abolition of the death penalty El Salvador's accession to the Second Optional Protocol to the ICCPR aiming at the abolition of the death penalty /statements/docs/2014/140410_03_en.pdf 04/10/2014 19:22:00 04/10/2014 19:22:00 04/10/2014 19:22:00 nulldate 2014041019 090126248baf497f N 090126248baf59a3 /statements/docs/2014/140410_03_en.pdf 479252 pdf N /statements/docs/2014/140410_03_de.pdf 2 /statements/docs/2014/140410_03_en.pdf /statements/docs/2014/140410_03_fr.pdf /statements/docs/2014/140410_03_zz.pdf N ID_INTERNAL N N
    El Salvador's accession to the Second Optional Protocol to the ICCPR aiming at the abolition of the death penalty pdf - 469 KB [469 KB] English (en) français (fr)
  • 10/04/2014
    20 65744 1 _blank Catherine Ashton on Gabon's accession to the Second Optional Protocol to the ICCPR aiming at the abolition of the death penalty Catherine Ashton on Gabon's accession to the Second Optional Protocol to the ICCPR aiming at the abolition of the death penalty /statements/docs/2014/140410_02_en.pdf 04/10/2014 19:22:00 04/10/2014 19:22:00 04/10/2014 19:22:00 nulldate 2014041019 090126248baf497e N 090126248baf497e /statements/docs/2014/140410_02_en.pdf 478316 pdf N /statements/docs/2014/140410_02_de.pdf 2 /statements/docs/2014/140410_02_en.pdf /statements/docs/2014/140410_02_fr.pdf /statements/docs/2014/140410_02_zz.pdf N ID_INTERNAL N N
    Catherine Ashton on Gabon's accession to the Second Optional Protocol to the ICCPR aiming at the abolition of the death penalty pdf - 468 KB [468 KB] English (en) français (fr)
  • 24/03/2014
    57 65744 1 _blank Catherine Ashton on the death sentences against 529 members of the Muslim Brotherhood in Egypt Catherine Ashton on the death sentences against 529 members of the Muslim Brotherhood in Egypt /statements/docs/2014/140324_02_en.pdf 03/24/2014 17:08:00 03/24/2014 17:08:00 03/24/2014 17:08:00 nulldate 2014032417 090126248b91f15c N 090126248b91f15c /statements/docs/2014/140324_02_en.pdf 544883 pdf N /statements/docs/2014/140324_02_de.pdf 1 /statements/docs/2014/140324_02_en.pdf /statements/docs/2014/140324_02_zz.pdf N ID_INTERNAL N N
    Catherine Ashton on the death sentences against 529 members of the Muslim Brotherhood in Egypt pdf - 533 KB [533 KB] English (en)

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Die Unionspolitik zur Todesstrafe - Kerze vor  EU-Flagge © EUDie Unionspolitik zur Todesstrafe - Kerze vor EU-Flagge © EU

Die Europäische Union vertritt eine klare und eindeutige Position gegenüber der Todesstrafe. Die Abschaffung der Todesstrafe ist ein zentrales Ziel der Menschenrechtspolitik der EU. Und selbstverständlich ist die Abschaffung der Todesstrafe eine Voraussetzung für den Beitritt zur Union.

Die EU spielt in der Tat eine führende Rolle bei der Bekämpfung der Todesstrafe und ist auch weltweit der größte Geldgeber für Maßnahmen in diesem Bereich. Dieses Engagement kommt bereits in den Leitlinien der EU zur Todesstrafe zum Ausdruck, den allerersten Menschenrechtsleitlinien, die der Rat 1998 erlassen hat. Die Hohe Vertreterin für die Außen- und Sicherheitspolitik und Vizepräsidentin der Europäischen Kommission Catherine Ashton hat ebenfalls erklärt, dass die Abschaffung der Todesstrafe weltweit ihre „persönliche Priorität“ sei.

Die Todesstrafe ist grausam und unmenschlich und ist als Abschreckung gegen Verbrechen erwiesenermaßen ungeeignet. Die Europäische Union ist der Auffassung, dass die Abschaffung der Todesstrafe zur Förderung der menschlichen Würde und zur fortschreitenden Entwicklung der Menschenrechte beiträgt.

Als einen ersten Schritt in Richtung Abschaffung akzeptiert die EU gegebenenfalls ein Moratorium. Die Verabschiedung einer Resolution der UN-Generalversammlung im Jahr 2007 zu diesem Thema war ein großer Durchbruch im Kampf gegen die Todesstrafe. Die wachsende Unterstützung nachfolgender Resolutionen in den Jahren 2008 und 2010 bestätigte den weltweiten Trend gegen die Todesstrafe.

Die EU fordert Länder, in denen die Todesstrafe noch verhängt wird, auf, diese schrittweise einzuschränken. Sie besteht darauf, dass die Todesstrafe nur im Einklang mit den internationalen Mindestnormen angewandt wird.

Die EU greift sowohl in Einzelfällen als auch auf allgemeiner politischer Ebene ein, wenn die sich die Politik eines Landes zur Todesstrafe verändert. Allein 2009 veröffentlichte die EU Stellungnahmen zu 30 Einzelfällen und führte mehr als 30 weitere Aktionen für Personen durch, denen die Hinrichtung drohte.

Die EU stellt auch Nichtregierungsorganisationen Mittel für den Einsatz gegen die Todesstrafe zur Verfügung. Die Projekte können etwa die Überwachung des Einsatzes der Todesstrafe bis hin zu Gefangenenhilfe, Unterstützung von Verfassungsreformen, Schulung, Fürsprache und Sensibilisierungskampagnen betreffen.