Äußeres Handeln und Energiepolitik

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Wachsende Nachfrage, Preisschwankungen und gelegentliche Unterbrechungen der Energieversorgung Europas machen deutlich, dass eine gemeinsame und kohärente Energiepolitik in der EU notwendig ist. Die EU muss Maßnahmen verabschieden und Partnerschaften schließen, die die Sicherheit der Energieversorgung garantieren.

In einem Vorschlag aus dem Jahr 2007 wurde ein Maßnahmenpaket für eine Energiepolitik vorgestellt, die einen Beitrag im Kampf gegen den Klimawandel leistet und gleichzeitig Energiesicherheit und Wettbewerbsfähigkeit in Europa verbessern sollte. Daran schloss sich ein Aktionsplan an, der die Notwendigkeit einer gemeinsamen Energieaußenpolitik betonte, einer Politik, in der Verbraucher, Erzeuger und Transitländer an einem Strang ziehen. Unter dem Titel „Internationale Partnerschaften“ bezogen sich die Schwerpunkte auf die Verbesserung der Energieeffizienz und der Handelsabkommen, Vereinbarungen, des Energiedialogs und anderer Kooperationsabkommen.

Seitdem wurden für die Überprüfung der Energiestrategie neue Vorschriften eingeführt, um die Sicherheit der Gasversorgung zu stärken.

Die wichtigsten Partner der EU im Bereich der Energie sind Russland, Norwegen, die Vereinigten Staaten von Amerika, Indien, China und die OPEC-Länder. Mit jedem dieser Länder werden Energiedialoge geführt. Mit den wichtigsten Energiepartnern hat die EU ein Memorandum of Understanding unterzeichnet. Darüber hinaus wurden in regionale Initiativen wie die Schwarzmeersynergie, die Östliche Partnerschaft, die Union für das Mittelmeer und die die Strategie für Zentralasien auch Energiekomponenten einbezogen.