Internationale Zusammenarbeit in der Bildung

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Mit der internationalen Zusammenarbeit in der allgemeinen und beruflichen Bildung verfolgt die EU vier Ziele: Unterstützung von Drittländern bei ihren Modernisierungsbemühungen; Förderung gemeinsamer Werte zwischen verschiedenen Völkern und Kulturen; Weiterentwicklung der EU als ein Raum der Spitzenleistungen; Verbesserung der Humanressourcen der EU durch gegenseitiges Lernen und den Austausch bewährter Verfahren

Diese Ziele werden durch eine Reihe von Programmen unterstützt, mit denen Austausch und Zusammenarbeit gefördert werden. Das wohl bekannteste Programm ist dabei Erasmus Mundus, das Studierenden aus der ganzen Welt die Möglichkeit bietet, einen Master-Abschluss an einer Europäischen Universität zu machen oder zu promovieren.

Tempus fördert die Modernisierung der Hochschulbildung in den EU-Nachbarländern. Das Programm finanziert nicht nur Partnerschaften zwischen Hochschuleinrichtungen in der EU und in Drittländern - wodurch beide Seiten aus bewährten Verfahren lernen können -, sondern auch strukturelle Maßnahmen.

Mit internationalen Programmen wie dem Bologna-Prozess kann die EU die Mobilität von Lehrern verbessern, die gegenseitige Anerkennung von Abschlüssen fördern und Fachwissen in Bereichen wie Benchmarking und lebenslanges Lernen verbreiten.