Schwarzmeersynergie

Schwarzmeersynergie – Black Sea cliffSchwarzmeersynergie – Black Sea cliff

Die EU unterstützt die regionale Entwicklung in Südosteuropa mithilfe ihrer Schwarzmeersynergie. Diese Synergie, die die Zusammenarbeit zwischen den Ländern rund um das Schwarze Meer fördert, bietet ein Forum zur Bewältigung gemeinsamer Herausforderungen und unterstützt gleichzeitig politische und wirtschaftliche Reformen an.

Zum Abschluss der Konferenz 2008 in Kiew (Ukraine) zwischen den Außenministern der EU und der Schwarzmeeranrainerstaaten unterzeichneten die Teilnehmer eine gemeinsame Erklärung , mit der die Synergie eingeläutet wurde. Für die EU stellt diese Synergie ein Mittel zur Intensivierung der Zusammenarbeit zwischen den Ländern rund um das Schwarze Meer dar. Durch engere regionale Verbindungen:

  • werden demokratische und wirtschaftliche Reformen angeregt
  • wird die Stabilität unterstützt und die Entwicklung gefördert
  • werden praktische Vorhaben in Bereichen von gemeinsamen Interesse erleichtert
  • eröffnen sich Gelegenheiten und Herausforderungen durch koordinierte Aktion in einem regionalen Rahmen
  • wird die friedliche Lösung von Konflikten in der Region gefördert.

Spezifische Sektorpartnerschaften der Schwarzmeersynergie werden sich mit den Bereichen Verkehr, Energie und Umwelt befassen. Weitere Initiativen können in den Bereichen Hochschulbildung, öffentliche Gesundheit und Bekämpfung der organisierten Kriminalität folgen. In den Bereichen Zivilgesellschaft, Forschung und Informationsgesellschaft finden bereits gemeinsame Aktivitäten statt.

Die EU hat bereits ein neues grenzübergreifendes Kooperationsprogramm für Lokalbehörden des Schwarzmeerraums eingerichtet, das auch Organisationen der Zivilgesellschaft unterstützt.

Ein Bericht über das erste Umsetzungsjahr der Schwarzmeersynergie unterstreicht den praktischen Nutzen und das Potenzial dieses neuen Ansatzes für die Regionalpolitik der EU.

Die Umweltpartnerschaft der Schwarzmeersynergie wurde im März 2010 ins Leben gerufen. Jetzt sind neue Maßnahmen notwendig zum Schutz der biologischen Vielfalt sowie für das integrierte Küstenzonen- und Flussgebietsmanagement. Weitere vorrangige Bereiche betreffen den Kampf gegen die Umweltverschmutzung und die Förderung der Umweltintegration, Überwachung, Forschung und Ökoinnovation.

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betroffene Länder